MOORE CENTURION Pressemeldungen
HFU-Liste laufend prüfen – erhöhte Haftungssätze seit 1. Jänner 2026
Die HFU-Liste sollte laufend geprüft werden, um Auftraggeberhaftung zu vermeiden.
Seit 1. Jänner 2026 gelten bei Arbeitskräfteüberlassung erhöhte Haftungssätze. Eine Haftung lässt sich durch die Eintragung des Auftragnehmers in der HFU-Liste oder einen Einbehalt vermeiden.
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Neue Servicehotline der ÖGK für Datenänderungen
Die ÖGK hat neue Servicehotlines für Datenänderungen eingerichtet.
Arbeitgeber erhalten Unterstützung bei Beitragskonten, Versicherungsnummern und Stammdaten, Versicherte bei Namensänderungen, akademischen Graden und Versicherungsdatenauszügen. Die neuen Hotlines sind österreichweit erreichbar.
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Grunderwerbsteuer: Neue BMF-Information zur Steuerpflicht bei Umstrukturierungen
Das BMF hat neue Informationen zur Grunderwerbsteuer bei Umstrukturierungen veröffentlicht.
Bestimmte konzerninterne Umstrukturierungen können von der Grunderwerbsteuer ausgenommen sein. Bereits besteuerte Fälle können unter bestimmten Voraussetzungen überprüft und gegebenenfalls angefochten werden.
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Lohnkontrolle: Welche Unterlagen sind besonders prüfungsrelevant?
Bei einer GPLB-Prüfung sind vollständige Lohn- und Personalunterlagen entscheidend.
Besonders relevant sind Lohnkonten, Arbeitszeitaufzeichnungen und weitere Nachweise wie Dienstverträge oder Abwesenheitsaufzeichnungen.
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Elektronische Rechnung bald auch in Österreich Pflicht?
Die EU führt die verpflichtende E-Rechnung schrittweise ein.
Ab 2030 sind innergemeinschaftliche B2B-Rechnungen elektronisch zu stellen und digital zu melden. Ob dies auch für nationale B2B-Umsätze in Österreich gilt, ist noch offen. Unternehmen sollten die weitere Entwicklung und Umsetzung rechtzeitig beobachten.
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Welche Zahlungen unterliegen der Abzugsteuer?
Bestimmte Zahlungen an ausländische Dienstleister unterliegen der österreichischen Abzugsteuer.
Betroffen sind insbesondere Honorare, Lizenzgebühren, Beratungsleistungen und Arbeitskräftegestellungen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auf den Steuerabzug verzichtet werden.
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Zeitpunkt der Gebäudeabschreibung bei einer Vermietung und Verpachtung nach Generalsanierung
Die Gebäudeabschreibung beginnt grundsätzlich mit der Anschaffung.
Bei umfangreichen Umbau- oder Generalsanierungsmaßnahmen beginnt sie jedoch erst mit deren Fertigstellung, wenn dadurch faktisch ein neues Wirtschaftsgut entsteht (VwGH 2.3.2026, Ra 2024/15/0085).
Sachbezug künftig auch für Elektroautos
Ab 2027 wird auch für die Privatnutzung von Elektro-Dienstfahrzeugen ein Sachbezug fällig.
Dieser beträgt 2027 0,375 % der Anschaffungskosten (max. € 180) und ab 2028 0,625 % (max. € 300) und gilt auch für bereits im Bestand befindliche Fahrzeuge. Die Regelung soll ab 1.1.2027 gelten und 2030 evaluiert werden.
Doppelbudget 2027/28 – Viel Belastung und wenig Entlastung (Kopie)
Das Doppelbudget 2027/28 bringt umfassende Änderungen.
Geplant sind höhere steuerliche Belastungen, Anpassungen bei Familienleistungen und der Wegfall einzelner Begünstigungen. Gleichzeitig sind Entlastungen bei den Lohnnebenkosten sowie Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung vorgesehen.
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Abgrenzung Instandsetzungs- und Instandhaltungsaufwand
Der Wartungserlass 2026 bringt Klarstellungen zur Abgrenzung von Gebäudeaufwendungen.
Künftig gilt: Sind Instandhaltungsmaßnahmen durch eine Instandsetzung bedingt, sind die Aufwendungen insgesamt als Instandsetzungsaufwand zu behandeln; andernfalls ist zwischen beiden Aufwandsarten steuerlich zu unterscheiden.
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Verschärfungen bei der Wegzugsbesteuerung im privaten Bereich
Die Wegzugsbesteuerung im privaten Bereich wurde verschärft.
Seit 1. Juli 2026 gelten neue Meldepflichten für Personen mit nicht festgesetzter Wegzugssteuer über € 100.000. Wird der jährliche Nachweis nicht fristgerecht erbracht, wird die Steuer sofort fällig.
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Senkung der Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel beschlossen
Senkung der Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel.
Ab 1.7.2026 wird die Umsatzsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel von 10 % auf 4,9 % gesenkt. Die Regelung gilt nicht für Fleisch, Gastronomieumsätze und Kombiprodukte weiterhin im bisherigen Umfang.
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