MOORE CENTURION Pressemeldungen
Senkung der Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel beschlossen
Senkung der Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel.
Ab 1.7.2026 wird die Umsatzsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel von 10 % auf 4,9 % gesenkt. Die Regelung gilt nicht für Fleisch, Gastronomieumsätze und Kombiprodukte weiterhin im bisherigen Umfang.
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Kein Hälftesteuersatz bei geplanter Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit
Kein Hälftesteuersatz bei geplanter Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit.
Der Hälftesteuersatz bei Betriebsveräußerung oder -aufgabe setzt voraus, dass die Erwerbstätigkeit tatsächlich eingestellt wird. Eine spätere Wiederaufnahme ist nur dann unschädlich, wenn sie nicht von vornherein geplant war.
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Aktuelles zum Zuwendungsfruchtgenuss
Aktuelles zum Zuwendungsfruchtgenuss.
Beim Zuwendungsfruchtgenuss wird das Nutzungsrecht an einer Immobilie übertragen, ohne das Eigentum abzugeben. Der Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass auch eine flexible Vertragsdauer anerkannt werden kann, wenn die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Trinkgeldpauschalen im Überblick
Seit 1.1.2026 gelten neue Trinkgeldpauschalen.
Bundesweit einheitliche Trinkgeldpauschalen gelten nun für bestimmte Branchen. Trinkgelder bleiben steuerfrei, unterliegen jedoch in der Sozialversicherung grundsätzlich der Beitragspflicht und werden pauschal erfasst und geregelt.
Mitarbeiterprämienregelung 2026 beschlossen
Für 2026 gilt eine neue Mitarbeiterprämienregelung.
Die steuerfreie Mitarbeiterprämie beträgt maximal 500 Euro, ist nur lohnsteuerfrei und setzt eine lohngestaltende Vorschrift voraus. Die übrigen Regelungen bleiben im Wesentlichen unverändert und weiterhin gültig.
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Aktivpension für 2027 im Ministerrat beschlossen
Die Aktivpension soll ab 2027 das Arbeiten im Ruhestand steuerlich attraktiver machen.
Geplant sind ein jährlicher Steuerfreibetrag von € 15.000 sowie der Entfall des Dienstnehmeranteils zur Pensionsversicherung für Personen über dem Regelpensionsalter, sofern bestimmte Versicherungszeiten erfüllt sind. Ziel ist es, Weiterarbeit oder späteren Pensionsantritt zu fördern; die endgültige Gesetzesfassung steht noch aus.
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Gewinnfreibetrag im Zuge einer Unternehmensübertragung
Der Gewinnfreibetrag kann im Rahmen der Gewinnermittlung von Unternehmen steuerlich genutzt werden.
Während der Grundfreibetrag unabhängig von Voraussetzungen zusteht, ist der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag an bestimmte begünstigte Wirtschaftsgüter mit vierjähriger Behaltefrist gebunden; bei einer Betriebsübertragung kommt es nur dann zu keiner Nachversteuerung, wenn diese Wirtschaftsgüter auf den Rechtsnachfolger übergehen.
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Erklärungspflicht für deutsche Rentenbezüge in Österreich
Deutsche Rentenbezüge können in Österreich steuerliche Erklärungspflichten auslösen.
Während gesetzliche deutsche Renten in Deutschland besteuert und in Österreich nur für die Ermittlung des Steuersatzes berücksichtigt werden, sind Firmen- und Privatrenten grundsätzlich in Österreich steuerpflichtig. Da hierfür meist kein österreichischer Steuerabzug erfolgt, ist regelmäßig eine Steuererklärung erforderlich.
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Sind Ausgaben vor Betriebseröffnung bereits steuerlich abzugsfähig?
Bereits vor der Betriebseröffnung können steuerliche Vorteile genutzt werden.
Vorgründungsaufwendungen sind bei nachweisbarer Gründungsabsicht grundsätzlich als Betriebsausgaben abzugsfähig und können zu einem steuerlich nutzbaren Verlust führen. Auch der Vorsteuerabzug für damit zusammenhängende Ausgaben ist unter bestimmten Voraussetzungen bereits vor Aufnahme der Geschäftstätigkeit möglich.
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Anhebung der Buchführungsgrenze und Aktivierungswahl angekündigt
Die Bundesregierung plant Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich.
Geplant sind die Anhebung der Buchführungsgrenze auf € 1 Mio., wodurch mehr Betriebe die einfachere Einnahmen-Ausgaben-Rechnung nutzen können, sowie ein Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte wie Software und Patente. Dadurch sollen Innovationen besser sichtbar und der Zugang zu Kapital erleichtert werden.
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Beantragung Stromkosten-Ausgleich für Unternehmen
Der Stromkosten-Ausgleich 2025 unterstützt energieintensive Unternehmen in Österreich.
Für die Jahre 2025 und 2026 werden bis zu 75 % der indirekten CO₂-Kosten gefördert; antragsberechtigt sind Unternehmen bestimmter Branchen mit einem Stromverbrauch von über 1 GWh pro Jahr. Die Förderung ist mit 75 Mio. Euro budgetiert und soll voraussichtlich bis 2029 verlängert werden.
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Klarstellung zur NoVA-Rückvergütung an Fahrzeughändler
Der Verwaltungsgerichtshof hat klargestellt, wer die NoVA-Rückvergütung bei Weiterverkäufen erhält.
Demnach kann bei nicht NoVA-pflichtigen Fahrzeugen der Fahrzeughändler die Rückvergütung beantragen, nicht der Endkunde. Entscheidend ist, dass der Händler im Sinne des Gesetzes als Erwerber gilt, auch bei unmittelbarem Weiterverkauf.
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