MOORE CENTURION Pressemeldungen
Aktivpension für 2027 im Ministerrat beschlossen
Die Aktivpension soll ab 2027 das Arbeiten im Ruhestand steuerlich attraktiver machen.
Geplant sind ein jährlicher Steuerfreibetrag von € 15.000 sowie der Entfall des Dienstnehmeranteils zur Pensionsversicherung für Personen über dem Regelpensionsalter, sofern bestimmte Versicherungszeiten erfüllt sind. Ziel ist es, Weiterarbeit oder späteren Pensionsantritt zu fördern; die endgültige Gesetzesfassung steht noch aus.
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Gewinnfreibetrag im Zuge einer Unternehmensübertragung
Der Gewinnfreibetrag kann im Rahmen der Gewinnermittlung von Unternehmen steuerlich genutzt werden.
Während der Grundfreibetrag unabhängig von Voraussetzungen zusteht, ist der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag an bestimmte begünstigte Wirtschaftsgüter mit vierjähriger Behaltefrist gebunden; bei einer Betriebsübertragung kommt es nur dann zu keiner Nachversteuerung, wenn diese Wirtschaftsgüter auf den Rechtsnachfolger übergehen.
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Erklärungspflicht für deutsche Rentenbezüge in Österreich
Deutsche Rentenbezüge können in Österreich steuerliche Erklärungspflichten auslösen.
Während gesetzliche deutsche Renten in Deutschland besteuert und in Österreich nur für die Ermittlung des Steuersatzes berücksichtigt werden, sind Firmen- und Privatrenten grundsätzlich in Österreich steuerpflichtig. Da hierfür meist kein österreichischer Steuerabzug erfolgt, ist regelmäßig eine Steuererklärung erforderlich.
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Sind Ausgaben vor Betriebseröffnung bereits steuerlich abzugsfähig?
Bereits vor der Betriebseröffnung können steuerliche Vorteile genutzt werden.
Vorgründungsaufwendungen sind bei nachweisbarer Gründungsabsicht grundsätzlich als Betriebsausgaben abzugsfähig und können zu einem steuerlich nutzbaren Verlust führen. Auch der Vorsteuerabzug für damit zusammenhängende Ausgaben ist unter bestimmten Voraussetzungen bereits vor Aufnahme der Geschäftstätigkeit möglich.
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Anhebung der Buchführungsgrenze und Aktivierungswahl angekündigt
Die Bundesregierung plant Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich.
Geplant sind die Anhebung der Buchführungsgrenze auf € 1 Mio., wodurch mehr Betriebe die einfachere Einnahmen-Ausgaben-Rechnung nutzen können, sowie ein Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte wie Software und Patente. Dadurch sollen Innovationen besser sichtbar und der Zugang zu Kapital erleichtert werden.
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Beantragung Stromkosten-Ausgleich für Unternehmen
Der Stromkosten-Ausgleich 2025 unterstützt energieintensive Unternehmen in Österreich.
Für die Jahre 2025 und 2026 werden bis zu 75 % der indirekten CO₂-Kosten gefördert; antragsberechtigt sind Unternehmen bestimmter Branchen mit einem Stromverbrauch von über 1 GWh pro Jahr. Die Förderung ist mit 75 Mio. Euro budgetiert und soll voraussichtlich bis 2029 verlängert werden.
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Klarstellung zur NoVA-Rückvergütung an Fahrzeughändler
Der Verwaltungsgerichtshof hat klargestellt, wer die NoVA-Rückvergütung bei Weiterverkäufen erhält.
Demnach kann bei nicht NoVA-pflichtigen Fahrzeugen der Fahrzeughändler die Rückvergütung beantragen, nicht der Endkunde. Entscheidend ist, dass der Händler im Sinne des Gesetzes als Erwerber gilt, auch bei unmittelbarem Weiterverkauf.
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Haben auch Unternehmer Anspruch auf Diäten?
Auch Unternehmer können unter bestimmten Voraussetzungen Diäten geltend machen.
Voraussetzung ist eine betrieblich veranlasste Reise, bei der Entfernung, Dauer und kein weiterer Tätigkeitsmittelpunkt erfüllt sind. Dabei können pauschale Verpflegungs- und Nächtigungskosten angesetzt werden, im Inland teils mit Vorsteuerabzug, im Ausland jedoch nicht.
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Sind Kursverluste aus Fremdwährungskrediten bei Vermietungen und Verpachtungen steuerlich abzugsfähig?
Kursverluste aus Fremdwährungskrediten sind bei Vermietungen steuerlich nicht abzugsfähig.
Der Verwaltungsgerichtshof sieht darin keine abzugsfähigen Ausgaben, da sie nicht unmittelbar mit den Mieteinnahmen zusammenhängen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Verluste durch Wechselkursschwankungen oder Tilgungsmehrbeträge entstehen.
Erweiterte Ausnahmen beim Kfz-Sachbezug seit 1. Jänner 2026
Seit 1. Jänner 2026 gelten erweiterte Ausnahmen beim Kfz-Sachbezug.
Kein Sachbezug fällt an, wenn bestimmte Spezialfahrzeuge oder nicht primär zur Personenbeförderung gebaute Fahrzeuge genutzt werden oder eine private Nutzung ausgeschlossen ist. Voraussetzung ist jedoch, dass diese Regelungen eingehalten und etwaige Fahrten ordnungsgemäß dokumentiert werden.
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Wann muss bei Gutscheinen die Umsatzsteuer abgeführt werden?
Bei Gutscheinen hängt der Zeitpunkt der Umsatzsteuer von ihrer Art ab.
Bei Einzweck-Gutscheinen fällt die Umsatzsteuer bereits beim Verkauf an, bei Mehrzweck-Gutscheinen hingegen erst bei der Einlösung. Entscheidend ist, ob Leistungsort und Steuersatz beim Verkauf schon feststehen oder noch offen sind.
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Neue Zölle auf kleine „Billigpakete“ aus Drittstaaten ab 1. Juli 2026
Ab 1. Juli 2026 gelten neue Zollregeln für günstige Pakete aus Drittstaaten.
Für Sendungen unter 150 € wird ein pauschaler Zoll von 3 € pro Warenkategorie erhoben, wodurch bei gemischten Inhalten mehrere Gebühren anfallen können. Die Regelung ist befristet bis 2028 und soll danach durch ein reguläres Zollsystem ohne Freigrenze ersetzt werden.
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