MOORE CENTURION Pressemeldungen
2026
Umfassende Änderungen im Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz
Das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit der Schweiz wird umfassend an den OECD-Standard angepasst.
Die Änderungen betreffen insbesondere Ansässigkeit, Betriebsstätten, Dividenden, Wegzugsbesteuerung sowie Pensionen und Renten. Das Änderungsprotokoll muss noch von beiden Staaten ratifiziert werden, ein Inkrafttreten ist daher frühestens 2028 zu erwarten.
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Welche Zahlungen unterliegen der Abzugsteuer?
Bestimmte Zahlungen an ausländische Dienstleister unterliegen der österreichischen Abzugsteuer.
Betroffen sind insbesondere Honorare, Lizenzgebühren, Beratungsleistungen und Arbeitskräftegestellungen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auf den Steuerabzug verzichtet werden.
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Zeitpunkt der Gebäudeabschreibung bei einer Vermietung und Verpachtung nach Generalsanierung
Die Gebäudeabschreibung beginnt grundsätzlich mit der Anschaffung.
Bei umfangreichen Umbau- oder Generalsanierungsmaßnahmen beginnt sie jedoch erst mit deren Fertigstellung, wenn dadurch faktisch ein neues Wirtschaftsgut entsteht (VwGH 2.3.2026, Ra 2024/15/0085).
Sachbezug künftig auch für Elektroautos
Ab 2027 wird auch für die Privatnutzung von Elektro-Dienstfahrzeugen ein Sachbezug fällig.
Dieser beträgt 2027 0,375 % der Anschaffungskosten (max. € 180) und ab 2028 0,625 % (max. € 300) und gilt auch für bereits im Bestand befindliche Fahrzeuge. Die Regelung soll ab 1.1.2027 gelten und 2030 evaluiert werden.
Doppelbudget 2027/28 – Viel Belastung und wenig Entlastung (Kopie)
Das Doppelbudget 2027/28 bringt umfassende Änderungen.
Geplant sind höhere steuerliche Belastungen, Anpassungen bei Familienleistungen und der Wegfall einzelner Begünstigungen. Gleichzeitig sind Entlastungen bei den Lohnnebenkosten sowie Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung vorgesehen.
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Abgrenzung Instandsetzungs- und Instandhaltungsaufwand
Der Wartungserlass 2026 bringt Klarstellungen zur Abgrenzung von Gebäudeaufwendungen.
Künftig gilt: Sind Instandhaltungsmaßnahmen durch eine Instandsetzung bedingt, sind die Aufwendungen insgesamt als Instandsetzungsaufwand zu behandeln; andernfalls ist zwischen beiden Aufwandsarten steuerlich zu unterscheiden.
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Verschärfungen bei der Wegzugsbesteuerung im privaten Bereich
Die Wegzugsbesteuerung im privaten Bereich wurde verschärft.
Seit 1. Juli 2026 gelten neue Meldepflichten für Personen mit nicht festgesetzter Wegzugssteuer über € 100.000. Wird der jährliche Nachweis nicht fristgerecht erbracht, wird die Steuer sofort fällig.
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Senkung der Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel beschlossen
Senkung der Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel.
Ab 1.7.2026 wird die Umsatzsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel von 10 % auf 4,9 % gesenkt. Die Regelung gilt nicht für Fleisch, Gastronomieumsätze und Kombiprodukte weiterhin im bisherigen Umfang.
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Kein Hälftesteuersatz bei geplanter Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit
Kein Hälftesteuersatz bei geplanter Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit.
Der Hälftesteuersatz bei Betriebsveräußerung oder -aufgabe setzt voraus, dass die Erwerbstätigkeit tatsächlich eingestellt wird. Eine spätere Wiederaufnahme ist nur dann unschädlich, wenn sie nicht von vornherein geplant war.
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Aktuelles zum Zuwendungsfruchtgenuss
Aktuelles zum Zuwendungsfruchtgenuss.
Beim Zuwendungsfruchtgenuss wird das Nutzungsrecht an einer Immobilie übertragen, ohne das Eigentum abzugeben. Der Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass auch eine flexible Vertragsdauer anerkannt werden kann, wenn die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Trinkgeldpauschalen im Überblick
Seit 1.1.2026 gelten neue Trinkgeldpauschalen.
Bundesweit einheitliche Trinkgeldpauschalen gelten nun für bestimmte Branchen. Trinkgelder bleiben steuerfrei, unterliegen jedoch in der Sozialversicherung grundsätzlich der Beitragspflicht und werden pauschal erfasst und geregelt.
Mitarbeiterprämienregelung 2026 beschlossen
Für 2026 gilt eine neue Mitarbeiterprämienregelung.
Die steuerfreie Mitarbeiterprämie beträgt maximal 500 Euro, ist nur lohnsteuerfrei und setzt eine lohngestaltende Vorschrift voraus. Die übrigen Regelungen bleiben im Wesentlichen unverändert und weiterhin gültig.
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